
Im Jahre 1790 erteilt Carl Friedrich Reichs Graf zu Hatzfeld zu Gleichen dem Supplicanten Christian Andreas Wilhelm Speck die Erlaubnis zur Errichtung einer Porzellan- und Steingutfabrik in Blankenhain. 1797 besuchte Speck mit seinem Porzellan zum ersten Mal die Leipziger Messe.

1856 geht der Betrieb in die Hände der aus Selb in Bayern stammenden Familie Fasold
über. Das sächsische Rautenschild der Weimarer Herzöge wird die neue Fabrikmarke.

1917 übernimmt der Kaufmann Carstens aus Hamburg das Unternehmen.
Die Fabrikmarke wird mit Krone und Lorbeerkranz ergänzt.

1948 erfolgt die Übertragung des Porzellanwerkes „Weimar-Porzellan“ in Volkseigentum.

1949 erhält die Bodenmarke den Zusatz „Made in GDR“.

1980 wird dieser geändert und voll ausgeschrieben.

1990 - im Jubiläumsjahr - werden alle Artikel mit der Sonderbodenmarke versehen.

1991 wird die Bodenmarke von 1917 wieder übernommen.

1999 - Weimar - Kulturstadt Europas, Kollektion „Weimar Classics '99“.

2007 übernimmt Turpin Rosenthal, in 6. Generation Porzelliner, Weimar Porzellan. 2008 präsentiert sich die
Bodemarke ergänzt um Gründungsjahr und „Made in Germany“ in einer der schönsten und ältesten Porzellanfarben.