Weimar Porzellan praktiziert noch heute alte Veredelungstechniken, wie z. Bsp. die Kobaltmalerei mit wertvollsten Staffagen oder die überall bekannten Stempeltechniken, die ausschließlich von Hand aufgebracht werden.



Als maßgebliche Techniken zur Veredelung des weißen glasierten Porzellanscherbens sind spritzen per Hand, stempeln und die klassische Handmalerei oder Staffage zu nennen. Jeder Porzellanmaler mischt aus pulverförmigen Farbpigmenten, ätherischen Ölen wie Terpentin oder Nelkenöl, die für das Dekor benötigte Farbe mittels einer Spachtel an. Diese Dekoration wird dann in der letzten Brennstufe im Dekorbrand bei ca. 850°C eingebrannt. Hier verschmelzen Farbe und Glasur miteinander.



Die Vergoldung besteht aus feinstem echtem 24 Karat Gold, dass nach dem Dekorbrand mit Glasfaserbürsten per Hand auf Hochglanz poliert wird. Ähnlich verarbeitet wird ebenfalls hochwertigstes Polierplatin.

Nach genauer Qualitätskontrolle jedes einzelnen Stückes, erhält es eine Malernummer als Kennzeichnung. Diese Nummer besiegelt die einmalige Qualität des Porzellans und ist Garant für die Handfertigung. Nach der Endkontrolle, kann die Ware verpackt und verschickt werden.