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Porzellanmacherkunst für das 21. Jahrhundert

Umstrukturierung im Traditionsunternehmen WEIMAR Porzellan

[Blankenhain. 02.02.2017] Das Traditionsunternehmen WEIMAR Porzellan, von dem schon Goethe ein bekennender Liebhaber war, hat seine Marken- und Sortimentsstrategie überarbeitet. Mit der Umstrukturierung konzentriert sich WEIMAR auf seine handwerklichen Stärken. So konnte die Manufaktur bereits zahlreiche Sonderanfertigungen für Premiummarken wie Porsche, für renommierte Museen wie das MOMA und das Louvre, aber auch für verschiedene europäische Institutionen, wie eine Medaille für die am 12. Februar 2017 stattfindende Bundesversammlung in liebevoller Handarbeit umsetzen. Eigene Produktlinien, schwerpunktmäßig für den anspruchsvollen Tee- und Kaffeegenuss, sind Sinnbild für das neue Selbstverständnis; verdichtet im Slogan: „Für die besonderen Momente im Leben“. Die klassischen Sortimente, mit Abnehmerschaft in den östlichen Märkten, werden reduziert und für die europäischen Bedürfnisse modern interpretiert. Auf der Ambiente 2017 wird das Unternehmen seine neue Strategie erstmalig präsentieren.

In seiner 225-jährigen Geschichte hat sich WEIMAR Porzellan vielfach wechselnden Markt- und Rahmenbedingungen angepasst und konnte so zu einer der ältesten Marken in ganz Deutschland avancieren. Der hohe Anspruch an Design, Form und Qualität ließ das Unternehmen die Anpassung an den geschmacklichen und gesellschaftspolitischen Wandel der Zeit stets gelingen. Im vergangenen Jahr machten die unsichere Lage im Osten und eine anhaltende „Geiz ist Geil“-Mentalität hierzulande eine erneute Umstrukturierung des Werkes sinnvoll.

In Zukunft wird sich das Unternehmen verstärkt auf die Produktion von Weißware, die Veredelung für westliche Märkte und Sonderanfertigungen für Museen und Designer konzentrieren. Dies spiegelt sich auch im neuen Erscheinungsbild, wie dem Logo wieder.  Das sächsische Rautenschild, Wappen der thüringischen Herzöge, ist weltweit bekannt und Beleg für herausragendes Porzellandesign. Wappen und Schriftzug wurden aktuell vereinfacht. Die Kernbotschaften seit „1790“ und „Made in Germany“ bleiben erhalten.

Der Name WEIMAR steht für die großen Traditionen der Stadt und ist Schauplatz wichtiger Ereignisse der Weltgeschichte. Bis heute spiegeln bekannte Namen der Porzellanserien den Zeitgeist der jeweiligen Epoche wieder. Namen auf die auch die neue Produktionslinie nicht verzichten möchte. Vielmehr sei es Aufgabe der Manufaktur, die klassischen Formen und Dekore neu zu interpretieren und sich seiner Tradition treu zu bleiben, so Turpin Rosenthal, Geschäftsführer des Unternehmens und stillt dabei ein dringendes Bedürfnis unserer Zeit.

Schlagworte wie teuer, spießig und altmodisch, mit denen Porzellan lange in Verbindung gebracht wurde, weichen im Zuge von Globalisierung und Digitalisierung dem Verlangen nach echten, nachhaltigen Werten. Das neue WEIMAR feiert in diesem Sinne die Tischkultur und die selten gewordenen Momente des Zusammenkommens. Pünktlich zur Ambiente, der weltweit größten Konsumgütermesse, präsentiert das Unternehmen seine neue Onlinestrategie. Ziel ist es, die Marke WEIMAR erlebbar zu machen. Seinen handwerklichen Wurzeln bleibt die Manufaktur treu und veröffentlicht parallel ein Lifestyle-Magazin zum Anfassen und Blättern – authentisch, persönlich, analog.

Weimar Marke